Das Westend wird Universitätsklinikum

Nach der Gründung der Freien Universität Berlin wurde die neue Medizinische Fakultät im Westend angesiedelt. Ursprünglich als temporäre Lösung bis zur Fertigstellung der Universitätsklinik in Steglitz gedacht,  führten der große Anstieg von Studierenden sowie auch die Weigerung einiger Professoren, umzuziehen, im Kuratorium der Freien Universität Berlin 1965 zu dem Entschluss, das Westend als zweite Universitätsklinik zu behalten. 1971 erfolgte die Eingliederung des Westends und weiterer kleinerer Kliniken in den Verwaltungsbereich der Freien Universität Berlin sowie die Umbenennung in „Universitätskliniken Charlottenburg“. Detlef Borrmann, der damalige Kanzler, schildert die Übernahme als ein zwar etwas größenwahnsinniges, aber zugleich verblüffend einfaches Unterfangen.

Erlebte Geschichte

Die Geschichte der Freien Universität Berlin ist eng mit der Nachkriegsgeschichte Berlins und der Bundesrepublik verwoben. Gegründet 1948 im Westen der geteilten Stadt, wurde und wird die Freie Universität geprägt durch die Menschen, die hier arbeiteten, lehrten und studierten – und die ihr in wechselvollen Zeiten ein unverwechselbares Gesicht verliehen haben.
Die Online-Ausstellung "Erlebte Geschichte. Menschen erzählen - Leben mit der Freien Universität Berlin" lädt alle Interessierten dazu ein, die Entwicklung der Freien Universität anhand einer Vielzahl individueller Erzählungen nachzuerleben